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Wieviel Content braucht eine Website?

Eine Frage, die uns regelmässig gestellt wird und auf die es keine einfache Antwort gibt. Denn das Website-Verständnis der Marketingabteilungen, mit denen wir es zu tun bekommen, lässt sich grob in zwei Gruppen teilen:

Für die einen ist die Webpräsenz eher etwas passives, dass einmal gemacht wird und danach für einige Jahre nur noch die notwendigste Pflege erfährt. Das dauert dann so lange, bis die Page hoffnungslos veraltet ist und  irgendwelchen Standards nicht mehr entspricht. Die führte nach dem Siegeszug des iPhones zu massenhaften Neugestaltungen von Flash-Pages, die sich auf dem neuen Smartphone nicht mehr darstellen liessen. Nun haben sie eine Responsive-Site mit WordPress-CMS, auf der sie für die nächsten sechs bis zehn Jahre nur noch bei Fluktuationen  die Kantaktpersonen nachpflegen lassen wollen. Und um Kosten zu sparen, sollen diese auch nicht mit Foto ins Netz. Name und Email genügen schliesslich auch. Ihr Marketing findet für sie im echten Leben statt, nicht online.

Die anderen wollen, dass ihre Seite nicht nur lebt, sie soll vibrieren! Sie wollen regelmässig neuen Content und wissen um die Macht von Bildern, Videos und Social Media. Sie verlagern deshalb ihr Marketingbudget immer mehr in den Cyberspace und schauen spöttisch auf die klassischen Medien herab. Ihr Marketing ist darauf ausgerichtet, dass ihre Kunden ihr Smartphone 18 Stunden pro Tag checken und nicht nur 20 Minuten lang, wie das in helvetischen Landen erfolgreichste Printmedium.

Wenn Sie nicht wissen, in welche Kategorie ein Unternehmen gehört, schauen Sie sich doch mal den News-Teil der Internetpräsenz an. Die Extremisten der einen Richtung haben gar keine News oder der letzte Eintrage lautet „21. März 2005: Wir haben eine neue Website!“ Auf der anderen Seite der Skala liest sich dann ein 15 Minuten alter Eintrag in der Art von „Mein Akku ist bald leer, deshalb höre ich jetzt auf zu schrei…

Die Website ist nur ein Instrument im Orchester des Marketings und wie immer macht die richtige Mischung den Erfolg aus. Egal wie die eigene Webstrategie aussieht empfehlen wir immer, wieviel man auch immer tun will, es langfristig und gut zu tun. Ein simpler Ratschlag, der für Off- und Online genauso gilt.